Über Aarewerk
Handwerk mit Haltung
Hinter Aarewerk stehen Menschen, denen Uhren mehr bedeuten als Zeitmesser. Wir pflegen ein Handwerk, das Zeit braucht – und genau das nehmen wir uns.
Zur StartseiteUnsere Geschichte
Wie Aarewerk entstanden ist
Aarewerk hat seinen Ursprung in der Überzeugung, dass feine Uhren verdienen, was ihnen selten zuteilwird: Zeit, Aufmerksamkeit und eine ruhige Hand. Die Werkstatt an der Aarbergergasse wurde gegründet, um genau das zu bieten – weit weg vom Getriebe der Uhrenketten, nahe bei den Menschen, die ihre Uhr nicht als Ware, sondern als Begleiter betrachten.
In den ersten Jahren arbeiteten wir hauptsächlich mit lokalen Sammlern und Erbschaftsstücken. Daraus entstand ein Verständnis für das, was eine Uhr trägt: Familiengeschichte, persönliche Meilensteine, manchmal schlicht den Geschmack einer anderen Zeit. Jedes Stück verdient es, mit diesem Wissen behandelt zu werden.
Heute begleiten wir Kundinnen und Kunden aus Bern und der Region bei Bewertungen, Revisionen und Restaurierungen – stets mit einem offenen Befund und ohne Druck zur nächsten Massnahme. Wir erklären, was wir sehen, und warten auf Ihre Entscheidung.
Unsere Haltung
Was uns leitet
Ehrlichkeit
Wir sagen, was eine Uhr braucht – und auch, was sie nicht braucht. Ein klarer Befund ist der erste Schritt zu einer guten Entscheidung.
Geduld
Gute Arbeit lässt sich nicht beschleunigen. Wir nehmen die Zeit, die ein Kaliber braucht, ohne unnötige Wartezeiten zu erzeugen.
Respekt vor dem Original
Wir verändern nur, was verändert werden muss. Das Erscheinungsbild und die Geschichte einer Uhr bleiben erhalten.
Offene Kommunikation
Wir informieren Sie auf dem Weg – wenn sich Fragen stellen oder sich der Befund erweitert. Keine Überraschungen beim Abholen.
Das Team
Die Menschen hinter Aarewerk
Rudolf Huber
Meisteruhrmacher & Gründer
Rudolf begann seine Ausbildung in einer traditionellen Berner Werkstatt und leitet Aarewerk seit der Gründung. Sein Schwerpunkt liegt auf mechanischen Kaliberwerten und der Restaurierung von Sammlerstücken.
Simone Käser
Uhrmacherin & Kundenbetreuung
Simone begleitet Kundinnen und Kunden von der ersten Anfrage bis zur Übergabe. Ihre ruhige Art und ihr Fachwissen bei automatischen Uhren machen sie zur ersten Ansprechperson im Alltag der Werkstatt.
Pascal Müller
Feinmechaniker
Pascal spezialisiert sich auf Gehäuse- und Armbandreparaturen sowie auf die Wasserdruckprüfung nach Restaurierungen. Präzise Arbeit unter der Lupe ist sein tägliches Handwerk.
Qualitätsstandards
Wie wir arbeiten
Messgeräte-Prüfung
Jedes Uhrwerk wird vor und nach der Arbeit auf dem Zeitwaagegerät geprüft. Die Ergebnisse fliessen in den Befundbericht ein.
Wasserdruckprüfung
Wasserdichte Gehäuse werden nach jeder Öffnung und Restaurierung gemäss Herstellerangaben auf Dichtheit geprüft.
Zertifizierte Schmiermittel
Wir verwenden ausschliesslich Schmiermittel aus dem Fachhandel für Uhrmacherberufe – passend zum Kaliber und zur Bewegungsart.
Eingehende Befundung
Vor jeder Massnahme steht eine sorgfältige Beurteilung des Zustands. Wir arbeiten erst dann, wenn wir den Befund mit Ihnen besprochen haben.
Sichere Aufbewahrung
Ihre Uhr ist während des gesamten Prozesses in abgeschlossenen Bereichen untergebracht. Die Herausgabe erfolgt nur an autorisierte Personen.
Schriftliche Dokumentation
Alle durchgeführten Arbeiten und verwendeten Komponenten werden schriftlich festgehalten – für Ihre Unterlagen und als Grundlage bei späteren Fragen.
Uhrmacherhandwerk in Bern – ein Beruf mit Tiefe
Die Schweizer Uhrenindustrie hat weltweit einen Namen. Was dabei manchmal in Vergessenheit gerät: Die eigentliche Arbeit – das Öffnen, Befunden, Reinigen und Regulieren eines Uhrwerks – ist Handwerk im ursprünglichen Sinn. Sie verlangt Geduld, Präzision und ein Verständnis für das, was Jahrhunderte Mechanik hervorgebracht haben.
In Bern hat dieses Handwerk eine lange Tradition. Aarewerk knüpft daran an, ohne dabei in Nostalgie zu verharren. Wir verbinden traditionelle Methoden mit modernen Prüfgeräten – weil beide für ein verlässliches Ergebnis notwendig sind.
Ob ein mechanisches Werk aus den 1960er Jahren oder eine aktuelle Automatikuhr: Der Ansatz bleibt gleich. Wir beginnen mit der Beobachtung, setzen erst dann Werkzeug an, wenn wir verstanden haben, was die Uhr zeigt, und halten das Ergebnis in einem Bericht fest. So entsteht Vertrauen – und Uhren, die wieder zuverlässig laufen.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Uhr
Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Schildern Sie uns Ihr Anliegen – wir antworten ruhig und ohne Druck.
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